Land übergibt Hansestadt Stralsund Sonderbedarfszuweisung für Sportanlage Kupfermühle
1 MILLION EURO
Die Hansestadt Stralsund hat heute (10. Juli 2026) vom Land Mecklenburg-Vorpommern eine Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 1 Million Euro für den dritten Bauabschnitt der Maßnahme „Grundhafter Neubau der Sport- und Trainingsanlage 'An der Kupfermühle'“ erhalten.
Für den Bau des neuen Funktionsgebäudes gibt auch der Bund 2,2 Millionen Euro dazu. Mit Erhalt des Förderbescheides kann umgehend ein Architekturbüro beauftragt werden, um die Ausführung vorzubereiten.
Mit dem dritten Bauabschnitt entsteht der Ersatzneubau für das im ersten Bauabschnitt zurückgebaute Funktionsgebäude. Es wird unter anderem Sozial- und Funktionsräume wie Umkleide, Duschen, Büroräume beherbergen und damit die Voraussetzungen für einen modernen Schul-, Vereins- und Wettkampfsport schaffen. Gleichzeitig sichert die Anlage den Schulsport für den Campus Hermann Burmeister. Das geplante Funktionsgebäude ist als eingeschossiger Bau mit rund 1.000 m² Nutzfläche und einer Tribüne im Außenbereich vorgesehen. Damit kann dann die bisherige Containeranlage abgebaut werden.
Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 4,9 Millionen Euro.

Die zukünftige Tribünenanlage
Oberbürgermeister Alexander Badrow begrüßt die Unterstützung des Landes: „Mit der Sonderbedarfszuweisung kommen wir der Realisierung des neuen Funktionsgebäudes einen entscheidenden Schritt näher. Die Investition stärkt den Schul- und Vereinssport gleichermaßen und schafft moderne Bedingungen für Sportlerinnen und Sportler in unserer Hansestadt.“
Baustart soll Ende dieses Jahres bzw. Anfang kommenden Jahres sein. Geplant ist eine rund einjährige Bauzeit. Spielt das Wetter mit, könnte das Funktionsgebäude zum Jahreswechsel 2027/2028 fertig sein.

Die Sport- und Trainingsanlage "An der Kupfermühle“ aus der Luft gesehen. Dort, wo jetzt noch Wiese ist (im Bild unten rechts), werden künftig das Funktionsgebäude und die Tribüne stehen.